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Der Himmel kann warten 2018-10-29T13:57:39+00:00

Project Description

Kinofilm | 2000

Bewegende Tragik-Komödie über zwei ungleiche Freunde, die auf den Durchbruch als Komiker hoffen.

Alex und Paul (Mitte zwanzig) sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Während sich Alex auf den Stand-Up spezialisiert hat, konzentriert sich Paul auf die Anarcho-Sketch-Comedy.

Am Anfang des Films erfahren die beiden, dass sie neben neun weiteren Kandidaten an einem Wettbewerb für Nachwuchs-Komiker teilnehmen dürfen. Dem Sieger dieses Wettbewerbs winkt eine eigene Show.

Kaum hat Alex mit seinen Wettbewerbsvorbereitungen loslegen können, eröffnet ihm sein Arzt, daß er wieder Knochenkrebs hat. Alex war sechs, als ihm aufgrund der Krankheit ein Bein amputiert wurde. Diesmal aber ist der Krebs nicht mehr zu operieren.

Alex verschweigt Paul die Nachricht. Er hasst Mitleid. Stattdessen macht er sich auf den Weg, seinem Freund den Lehrer zu besorgen, von dem Paul glaubt, dass er der Einzige ist, der ihn zu Erfolg führen kann: Rob Patterson.

Also, ab nach Los Angeles. In der Millionenstadt merkt Alex, wie schwierig es ist, an einen Hollywoodstar ranzukommen. Schwierig heißt aber nicht unmöglich. Nach Überwindung einiger Hindernisse schafft es Alex schließlich, Rob Patterson zu finden. Paul dreht fast durch vor Glück.

Völlig im Erfolgsrausch bemerkt Paul erst an Alex Todestag, was mit seinem Freund los ist. Ihnen bleibt wenig Zeit zum Abschied nehmen. Es ist schließlich dieser Verlust, der Paul das mit auf den Weg gibt, was er die ganze Zeit gesucht hat: die Seele in seiner Kunst.

Am Tag des Wettbewerbs betritt Paul die Bühne – allerdings nicht um zu siegen. Die Worte von Rob Patterson im Ohr: “Kein Saal dieser Welt ist groß genug, um auch nur einen Menschen zu ersetzen, der einen wirklich liebt”, lehnt Paul eine Teilnahme ab. Er will seine Wettbewerbszeit lieber Alex widmen, dem er ein Denkmal setzen will. Wir sehen ein Video von Alex letztem Auftritt.

Auszeichnungen:

  • Filmfest Braunschweig 2000 – Publikumspreis

Fakten:

Kinostart: 21. Januar 2000
Verleih: Buena Vista International

Crew:

Produktion: SamFilm
Produzenten: Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström
Drehbuch und Regie: Brigitte Müller
Kamera: Tom Fährmann
Schnitt:  Biljana Grafwallner-Brezovska
Musik:  Rainer Oleak
Ton: Peter Schumacher
Sounddesign: Stephan Colli
Szenenbild: Jürgen Bieling
Kostümbild: Diana Dietrich
Maske: Nessie Nesslauer
Casting: Nessie Nesslauer
Produktionsleitung: Karlheinz Ganzer

Darsteller: 

Frank Giering: Alex Feldmann
Tom Schilling: Jo
Steffen Wink: Paul Jahnke
Catherine H. Flemming: Ivette
Regula Grauwiller: Miriam